Archiv für die 'Verkehrspolitik' Kategorie

LESERBRIEF zum uninformiertesten Stadtrat Passaus

Liebe Leserinnen und Leser,

hier könnt ihr den Leserbrief, der am 26.3.09 in der Passauer Neuen Presse erschienen ist, in der etwas schärferen, ungekürzten Version lesen, sozusagen “Director´s Cut”. Es taucht wieder einmal das Klo im Klostergarten auf, welches als gutes Beispiel dienen kann, wie man in der Stadtratsarbeit falsche Prioritäten setzt und dabei es auch noch schafft, zehntausende Euro an Steuergeldern zum Fenster hinauszuwerfen. Die Fairness gebietet es darauf hinzuweisen, dass auch die Stadträte Andreas Dittlmann, Peter Pell (FDP/PAL), die Stadträte der SPD und Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP) für das überteuerte Luxusklo gestimmt haben.

Lesenswertes zum Klostergartenklo: der Bürgerblick vom November 2007

Boris Burkert
Kreisvorsitzender und Bundestagsdirektkandidat für Passau


LESERBRIEF

zum Artikel „Vorsicht, Bahn-Falle!“, PNP Passau-Stadt, 23.3.2009

Anfang März haben drei Informationsabende der Ilztalbahn GmbH (ITB) und des Fördervereins Ilztalbahn stattgefunden, zu denen Bürgerinnen und Bürger und insbesondere Mandatsträger der Anliegergemeinden der Bahnstrecke Passau-Freyung eingeladen wurden. Auf allen drei Veranstaltungen waren viele interessierte Bürger und Mandatsträger fast aller Parteien, aber kein Stadtrat Alois Feuerer zu sehen.

Hätte er sich ordentlich informiert, wäre ihm Folgendes, vorgetragen von Prof. Dr. Thomas Schempf, nicht entgangen: über 80 Prozent der Bahnstrecke sind inzwischen freigeschnitten und die Gleislage wurde von einem vom Eisenbahnbundesamt (EBA) anerkannten Infrastrukturbetreiber vermessen. Ergebnis, Gleislage ok. Sämtliche 32 Brückenbauwerke, die 3 Tunnel, Dämme und Einschnitte wurden von unabhängigen Gutachtern und Ingenieurbüros untersucht, alle ebenfalls vom EBA als Gutachter zugelassen. Die Gesellschafter der ITB und mit ihnen die beiden Geschäftsführer haben eine Menge privates Geld investiert für eine Sache, die eigentlich der Staat erledigen sollte, nämlich die Erhaltung öffentlicher Bahninfrastruktur. Sie haben also das getan, was jeder seriöse Unternehmer tut, ihr Investitionsvorhaben durch eine möglichst genaue Kostenabschätzung abgesichert.

Á propos: vor gut einem Jahr hat Stadtrat Feuerer mit seiner Zustimmung eine 7:6-Mehrheit für das Klostergarten-Klo ermöglicht. Kostenabschätzung damals ca. 70.000,- €, aus denen am Ende bekanntermaßen fast 150.000,- € wurden. Hätte er dem Kloprojekt mehr Aufmerksamkeit gewidmet, wären dem Steuerzahler mehrere zehntausend Euro erspart geblieben.

Und noch etwas hätte Stadtrat Feuerer erfahren: das Radwegekonzept im Verbund eines Tourismuskonzeptes „Donau-Ilz-Moldau“ des Fördervereins Ilztalbahn ist schon sehr weit voran geschritten. Die Ilztalbahnler waren von Anfang an der Auffassung, dass sich entlang der Strecke Bahn und Bike hervorragend ergänzen und haben auch dort ihre Hausaufgaben gemacht.

Statt sich auf vermutlich nicht-existente Gutachten eines Herrn Michael Hauck zu stützen oder auf das Gutachten der DB AG von 2004/2005, das von einer komplett anderen und erweiterten Nutzung der Strecke für einen regelmäßigen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ausgegangen ist, zu verweisen, sollte Alois Feuerer sich mit den schon mehrfach vorgetragenen Fakten auseinander setzen und nicht ständig die Dinge durcheinander würfeln. Es ist wohl auch ein preislicher Unterschied, ob man eine Gemeindestraße oder eine Bundesstraße baut. Vielleicht hilft ihm ja dieses anschauliche Beispiel weiter.

Boris Burkert, Passau

Boris Burkert  •  Erstellt am Donnerstag 26. März 2009
Unter: Allgemein, Aus dem Stadtrat, Verkehrspolitik | Keine Kommentare »

Kleiner Erfolg grüner Beharrlichkeit: City-Ticket für Bus und Bahn jetzt auch in Passau

PNP vom 8.1.2009

Das City-Ticket bringt Bus und Bahn zusammen

Kombi-Fahrschein funktioniert jetzt auch in Passau

Bislang hatten es nur die großen Städte wie München oder Nürnberg. Nun können Bahnfahrer mit dem City-Ticket auch in Passau direkt vom Waggon in den Stadtbus umsteigen, mit ein und demselben Fahrschein.
Damit ging eine Forderung einiger Verkehrsexperten und Politiker in Erfüllung. So hatte MdL Eike Hallitzky vor mehr als einem Jahr an OB und Landrat geschrieben, um die kostenlose Anschlussfahrt im öffentlichen Personennahverkehr voran zu treiben. Bürgermeister Urban Mangold schlug im Aufsichtsrat der Stadtwerke (SWP) in die gleiche Kerbe.
Lange wurde der Ball hin- und hergespielt. Einmal stellte Hallitzky bei Stadt und Landkreis mangelnde Bereitschaft fest, „diese Service-Wüste endlich zu begrünen.“ Die Bahn habe großes Interesse dran, den Umstieg Bahn-Bus-Umstieg flächendeckend einzuführen. Dann schob SWP-Chef Gottfried Weindler den Ball von sich, weil er genau das in Frage stellte. Die Bahn zeige hier keinerlei Initiative, meinte er noch im Oktober 2007.
Das hat sich mittlerweile geändert. Seit dem Fahrplanwechsel der Bahn zum 14. Dezember 2008 berechtigen Fahrkarten mit Zusatz „+City“ zur Gratisfahrt in allen Linien der Stadtbusse. Das gilt für alle IC/EC- und ICE-Karten, die über eine Distanz von mehr als 100 Kilometern laufen und mit Bahn-Card-Rabatt erworben wurden, also BahnCard 25, 50 und 100. Berechtigt sind alle auf dem Fahrschein angegebenen Personen. Bei der Rückfahrt (Fahrt zum Bahnhof) gilt das auf dem DB-Fahrschein angegebene Datum.
„Das steigert die Attraktivität des ÖPNV“, ist sich SWP-Prokurist Peter Fiedel sicher. Die Stadtwerke erhalten für den Zusatzservice einmal jährlich eine Pauschalvergütung von der Bahn.
Auch Tourismus-Chefin Pia Olligschläger freut sich über die Neuerung. Ein weiterer Schritt sei getan, dass Passau zu den großen Städten aufschließe. „Vor allem für unsere älteren Gäste ist es angenehm, dass sie sich auf einem für sie fremden Bahnhof nicht um das Anschlussticket kümmern müssen.“
Für das Bayern-Ticket gilt die Regelung bereits seit 2006. - dan

Boris Burkert  •  Erstellt am Sonntag 11. Januar 2009
Unter: Allgemein, Presse, Verkehrspolitik | Keine Kommentare »

Ilztalbahn: “Kostenberechnung bestätigt”

PNP vom 2.12.2008

Unabhängige Gutachten bei Versammlung des Fördervereins Ilztalbahn vorgestellt – 700 000 Euro genügen

Röhrnbach. 770 000 Euro soll die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Passau und Freyung kosten – dass diese Rechnung der Ilztalbahn GmbH stimmig ist, hätten nun auch Experten bestätigt. Dies teilten Helmut Streit und Prof. Thomas Schempf, die beiden Geschäftsführer der ITB-GmbH, mit. Unabhängige Gutachter und Ingenieurbüros hätten im vergangenen halben Jahr die insgesamt 32 Brücken und drei Tunnel untersucht. Die Gleislage sei vermessen sowie Dämme und Einschnitte auf der gesamten Länge inspiziert worden. Die etwa 300 Durchlässe seien beidseitig freigelegt und fotografiert worden.

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Boris Burkert  •  Erstellt am Dienstag 2. Dezember 2008
Unter: Presse, Verkehrspolitik | 2 Kommentare »

ÖPNV-Initiative und „Park & Ride“ müssen Hand in Hand gehen

Hallitzky und Synek fordern bessere Schnittstellen zwischen Individual-
und öffentlichem Nahverkehr

Der Erfolg der „ÖPNV-Initiative 2010“ des Landkreises wird entscheidend davon abhängen, den ÖPNV so einfach, attraktiv und flexibel zu gestalten, dass für die Bevölkerung auch ein wirklicher Anreiz zum Umsteigen vom Auto auf den Bus geschaffen wird. Dazu brauchen wir eine bessere Kooperation sind sich der Passauer Stadtrat Karl Synek mit Kreisrat und MdL Eike Hallitzky einig.

Wir warten … und warten … warten …

Boris Burkert  •  Erstellt am Montag 24. November 2008
Unter: Verkehrspolitik | Keine Kommentare »

Der Streit um Radfahrer geht weiter

Fußgänger und Radfahrer in Passau – Mehr Miteinander und Rücksicht aufeinander notwendig

Dass immer wieder die beiden umweltfreundlichsten Verkehrsarten gegeneinander ausgespielt werden, scheint bei einigen Stadträten in Passau mehr der Stimmungsmache zu dienen als wirklich einen Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme zu leisten. Ein Aspekt der Passauer Grünen – von vielen – wird in dem kleinen Artikel – von sehr vielen zu diesem Thema – von unserem Stadtrat Karl Synek eingebracht. Weiterlesen »

Boris Burkert  •  Erstellt am Freitag 8. August 2008
Unter: In und um Passau, Presse, Verkehrspolitik | Keine Kommentare »

Bahn-Reaktivierung werden vom Ministerium keine Steine in den Weg gelegt

„Förderverein Ilztalbahn e. V.“ stellte sein Betriebskonzept vor Weiterlesen »

admin  •  Erstellt am Freitag 24. März 2006
Unter: Presse, Verkehrspolitik | Keine Kommentare »

Nach Radlern soll Polizei jetzt Autofahrer kontrollieren

Stadtrat Karl Synek regt Prüfschwerpunkte bei innerstädtischen Abbiege-Verboten an – Auch Einfahren in besetzte Kreuzungen ein Dorn im Auge Weiterlesen »

admin  •  Erstellt am Freitag 27. Januar 2006
Unter: Presse, Verkehrspolitik | Keine Kommentare »