Wie kommen Kinder sicher mit dem Fahrrad zur Schule? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt des gestrigen Workshops „Sicher zur Schule“, organisiert von der Rad AG Passau. Gemeinsam mit Vertretern von Schulen, Elternbeiräten und der Kommunalpolitik wurde analysiert, welche Hürden Kinder und Jugendliche derzeit daran hindern, selbstständig und gefahrlos mit dem Rad unterwegs zu sein.
Seitens der Grünen nahmen die Stadträtinnen Dr. Stefanie Wehner und Diana Niebrügge sowie Stadtrat Dr. Achim Spechter teil, unterstützt durch die Vorstandsmitglieder Monika Solomon und Olga Kisla sowie Beisitzerin Dr. Heidi Brandl. In der Diskussion wurde schnell deutlich: Die größte Barriere für den Radverkehr von Kindern ist eine lückenhafte Infrastruktur. Als besonders kritische Problemstelle wurde die Neuburger Straße genannt, an der es derzeit an sicheren Radwegen und gefahrlosen Überquerungsmöglichkeiten mangelt.
Doch neben dem Beton sind es vor allem die Menschen, die den Verkehr prägen. Die Teilnehmenden betonten, dass eine moderne Infrastruktur allein nicht ausreicht. Vielmehr bedarf es einer neuen Verkehrskultur, die auf Rücksichtnahme und gegenseitigem Respekt basiert, um den öffentlichen Raum für die kleinsten Verkehrsteilnehmer sicher zu machen.
„Sichere Schulwege sind kein Luxus, sondern eine grundlegende Investition in die Selbstständigkeit und Gesundheit unserer Kinder“, so die Position der Grünen. Ziel ist eine lebenswerte Stadt für alle Generationen, in der die Mobilitätswende bereits im Schulweg beginnt.
Die Grünen danken der Rad AG Passau für die Organisation und den engagierten Austausch, dessen Ergebnisse nun in die politische Arbeit einfließen sollen.
