Matthias Weigl

Unser Kandidat 2018

Unser Kandidat für den Wahlkreis Passau-Ost, und damit auch für die Stadt Passau, heißt Matthias Weigl, ist 18 Jahre jung und schon erstaunlich erfahren. Von Herbst 2016 bis 2017 war er als Landesschülersprecher unterwegs in ganz Bayern, hielt Vorträge an Schulen und Unis, versuchte die Anliegen der Schülerschaft in die Politik zu transportieren und die Strukturen der bayerischen Schülervertretung zu verbessern. „Eine Zeit, die mich sehr geprägt hat. Nicht nur menschlich und politisch, auch kulinarisch. Das Essen in der Kantine im Kultusministerium fehlt mir schon ziemlich“, scherzt er rückblickend. Ernährung ist ein Thema, das ihn längst nicht mehr nur beim Mittagessen beschäftigt: „Ich find’s schockierend, wie uns reihenweise die Höfe wegsterben, während die Ställe der industriellen Tierhaltung wachsen und wachsen und das Fleisch im Discounter immer billiger wird. Da läuft etwas gewaltig schief und das nicht erst seit gestern.“

Seinen Gestaltungwillen hat er schon früh entdeckt, war bereits zu Grundschulzeiten des öfteren Klassensprecher und am Gymnasium Leopoldinum 4 Jahre lang Schülersprecher. Auch im sozialen Bereich wurde er zunehmend aktiver, verbrachte im Herbst 2015 viele Wochenenden als freiwilliger Helfer am Bahnhof und unterstützt seitdem verschiedene regionale Integrationsprojekte. Erfahrungen, die ihn nachhaltig geprägt haben.

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Im vergangenen Sommer war Matthias Teil des deutsch-tunesischen Austauschprojekts „climate change – a challenge for all of us“ und flog direkt im Anschluss als Passauer Delegierter in die japanische Partnerstadt Akita, deren Bürgermeister junge Menschen aus verschiedenen Nationen zu einer Klima- und Friedenskonferenz eingeladen hatte. Nicht nur kulturell waren diese internationalen Erfahrungen sehr spannend, vor allem inhaltlich war das extrem motivierend und hat mir einmal mehr gezeigt, wie viel es noch zu tun gibt. Bei einem Tagesausflug an die japanische Küste wurden uns zum Beispiel stolz Windräder von deutschen Herstellern gezeigt, aber daheim in Bayern bekommt man davon kaum welche zu sehen.“, erzählt Weigl. Da sieht er Handlungsbedarf.

Egal ob Agrar- und Energiewende, mehr Jugendbeteiligung, der Kampf gegen Politikverdrossenheit und die Gefahren von Rechtsaußen, Weigl weiß, was er will: „Nicht länger zusehen und meckern. Ich will verändern!“ Dass in den Parlamenten derzeit überwiegend die Vertreter älterer Generationen sitzen, stört ihn ein bisschen: „Es ist höchste Zeit, dass wir auch den jungen Menschen eine starke Stimme in dieser Gesellschaft geben. Denn wir sind es, die all das, was heute verbockt wird, später ausbaden müssen.“

Sorgen bereiten Weigl die derzeitigen Entwicklungen am rechten Rand: „Das traurige an dieser in populistische Parolen verpackten Hetzerei und inhaltsloser Symbolpolitik ist, dass mehr und mehr von Dobrindt, Scheuer und Co. übernommen wird.“ In seiner Wahlrede hatte er versprochen, mit Wut und Leidenschaft gegen diese Entwicklungen zu kämpfen, denn: „leben und leben lassen, diese gute bayerische Tradition muss wieder zur Selbstverständlichkeit werden.“

Rückenwind bekommt er vom frisch gewählten Bundesvorsitzenden Robert Habeck: „In Bayern ist es längst schon an der Zeit, die absolute Mehrheit der CSU zu brechen. Ich freue mich riesig, wenn junge Leute wie Matthias mit so viel Engagement und Leidenschaft für wirkliche Veränderung kämpfen.“ Auch Landesvorsitzender Eike Hallitzky ist optimistisch: „Das kommende Jahr wird spannend, es ist viel in Bewegung. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger sehen die bayerischen Grünen als Kraft, die unsere Lebensgrundlagen und den sozialen Zusammenhalt verantwortungsvoll gestalten wollen. Deshalb unsere sehr guten Umfragewerte und deshalb haben wir gute Chancen auf ein starkes Ergebnis, mit dem wir Bayerns Zukunft künftig mitprägen dürfen.“

Matthias plant auch die Reaktivierung der Passauer GRÜNEN JUGEND im Frühling. Mitmachen erwünscht!