Stichwort: CSU

Landshuter CSU-Stadträte gegen längere Laufzeit für Isar 1

Besser spät als nie. Diese Einsicht wünschen wir GRÜNEN allen EntscheidungsträgerInnen der CDU/CSU, was ja leider noch nicht der Fall ist. Immerhin wird schon vor der eigenen Haustür gekehrt, halbherzig zwar. Denn Isar II gehört ebenfalls vom Netz, so wie im Atomausstieg vereinbart. Und hier gilt, genau wie für alle Atommeiler weltweit: ABSCHALTEN, je früher desto besser.

PNP v. 21.7.2010

Landshut. In einem Dringlichkeitsantrag zur Plenarsitzung des Landshuter Stadtrates am 30. Juli spricht sich die CSU-Fraktion gegen eine Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Isar 1 aus. Die CSU-Stadträte schlagen dem Plenum eine Resolution vor, in der an die Bundeskanzlerin, den Bundesminister für Umwelt, an die Bundestagsfraktionen und an den bayerischen Ministerpräsidenten appelliert werden soll, die derzeit geltende Laufzeit des Atomkraftwerks Isar 1, die im Juni 2011 endet, nicht zu verlängern. Isar 1, so die CSU-Stadträte, das 1979 in Betrieb gegangen sei, genüge nicht mehr den heute an einen Neubau zu stellenden Sicherheitsanforderungen, insbesondere mangle es am Schutz gegen einen Flugzeugabsturz und gegen terroristische Angriffe. Zudem sei das vor 31 Jahren in Betrieb genommene Kraftwerk – wie jede technische Anlage – mit zunehmender Betriebsdauer auch störanfälliger. Die Stadt Landshut liegt innerhalb des 25-Kilometer-Radius um Isar 1.      - tl

Boris Burkert  •  Erstellt am Mittwoch 21. Juli 2010
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Annahme verweigert: CSU Passau will Atommüllfass nicht

Atommüll: CSU Passau verweigert Annahme

Atommüll: CSU Passau verweigert Annahme

Eigentlich hatten Boris Burkert und Dominik Hammer von den Passauer Grünen damit gerechnet und den gesicherten Rücktransport der strahlend gelben Atommülltonne eingeplant. Mit der Aktion “Bestellt und nicht abgeholt” wollten sie auf das Dilemma der CSU aufmerksam machen, die zwar die Nutzung der Kernkraft vehement befürwortet, aber den dadurch verursachten radioaktiven Müll nicht vor ihrer Haustür haben möchte. Auf dem mitgeführten Lieferschein wurde vom zuständigen Sachbearbeiter der Abteilung “Entsorgung anderer Leute Müll” noch ein wichtiger Hinweis gedruckt: “Für mind. 100000 Jahre sorgfältigst lagern !!!!

Zur AKTION:
Der Anlass liegt auf der Hand bzw. bedrohlich nah vor unserer Tür, das geplante Atommüll-Endlager Boletice im Böhmerwald, nur etwa 30 km von der bayerischen Grenze entfernt. Genau dieses über Jahrzehnte verdrängte Thema “Endlagerung” fällt den Befürwortern der Atomenergie nun auf die Füße. Da nützt es auch nicht mehr, lautstark gegen einen – von uns natürlich abgelehnten – Endlagerstandort in der Tourismusregion Südböhmen – Bayerischer Wald – Oberösterreich zu sprechen. Herr Weber, Herr Kobler und Herr Söder sollten nicht nur starke Sprüche klopfen, sondern sich endlich von der gefährlichen Nutzung der Atomenergie loslösen. Übrigens sollte das auch die FDP tun, die hier – wie so oft bei für sie unangenehmen Themen – toter Mann spielt und einfach gar nichts sagt.

Boris Burkert  •  Erstellt am Sonntag 7. Juni 2009
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Kommunalwahl 2008: Die Aufstellungsversammlung

Die Artikel aus der PNP vom 30. Oktober 2007 zur Aufstellungsversammlung Bündnis 90 / Die Grünen im alten Bräuhaus…

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admin  •  Erstellt am Dienstag 30. Oktober 2007
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